Reisetagebuch – Spanien September 2021

14. September: Spaziergang in Gijon

13. September: Viel zu lange Radtour

Wenn man Männer etwas planen lässt, sollte man manchmal vielleicht 2-mal überprüfen, ob die Route auch realistisch ist. Das habe ich an diesem Tag gelernt. Eine 5 Stunden Radtour, mit 1200 Höhenmeter, für den Nachmittag. Und natürlich mit zu wenig Wasser, kein Essen und etwas zu wenig Klamotten für den Fall das es kalt wird.

Die Route war natürlich zu lang. Der Weg war zwischendurch zu steil und zu steinig das man die Räder schieben musste. Mitten in der Route erwischte uns der Regen, und wir mussten uns eine Stunde in einem Kuhstall unterstellen. Das “Merendero” in dem wir etwas essen wollte hatte zu (Urlaub). Und nachhause schafften wir es nicht mal mehr, sondern fuhren ins Haus der Großeltern.

Das einzige positive war das ich mit dem E-Bike unterwegs war. Aber das war eigentlich auch schon das einzige.

12. September: Taufe von Martin

Der Sonntag war ganz im Namen der Familie, den wir feierten eine Taufe.

11. September: Picos de Europa

10. September: Übernachtung auf der Hütte Vegabano

Schon immer wollte ich in Vegabano übernachten. Von den Hütten, die ich bisher in den Picos de Europa kenne, ist es eine der schönsten Hütten. Wie letztes Jahr haben wir auch heuer etwas das Problem, das die kleinen Hütten im Nationalpark nur halb besetzt werden dürfen, dank Corona. Sie sind also fast immer ausgebucht. Spontan entschieden wir uns also am Tag davor, dass wir die Chance nutzen, und bevor uns Asturias mit unmöglichem Regenwetter begrüßt schlafen wir zumindest einmal in den Picos.

9. September:

8. September: Dia de Asturias

Der 8. September ist er nationale Feiertag von Asturien. Und der wird hier im Kreise der Familie gefeiert, mit wie es so typisch ist, ganz viel zu Essen. Zusätzlich ist es noch der Geburtstag von meinem Freund, der Namenstag seiner Tante und deren Hochzeitstag. Also zu feiern gab es auf jeden Fall genug.

7. September: Nationalpark “Redes”

Nachdem der Montag ein Strandtag war, wurde es Zeit für eine Wanderung in den Bergen von Asturias. Heute war das Wetter auch viel schöner als gestern, abgesehen vom Wind und dem strömenden Regen auf der Rückfahrt.

Wir entschieden uns einen der Gipfel im Nationalpark Redes zu besteigen. Insgesamt eine mega lange Wanderung, die mir ewig vorkam. Aber die Aussicht vom Gipfel war der Wahnsinn. Von den Picos de Europa, bis nach Leon, und sogar den Hafen von Gijon konnte man sehen. Das ist etwas so spezielles hier, wenn man auf einem Gipfel steht und das Meer sieht. Sowas findet man in den Alpen nicht.

6. September: Strandtag

Mit angekündigten 30 Grad machten wir uns auf den Weg ein paar Strände in Llanes zu genießen. Wie immer in Asturias hält allerdings das Wetter nicht, das, was es verspricht und die Sonne sahen wir ziemlich wenig.

Insgesamt besuchten wir 4 Strände und Ribadesella, eine meiner Lieblingsorte in dieser Gegend. Fotos folgen noch.

5. September: Von Madrid nach Gijon

An diesem Tag passierte nicht sehr viel, da wir von 14 Uhr weg im Blablacar saßen und auf dem Weg nach Asturias waren. Die Fahrt dauerte 4h, Gott sei Dank gab es nicht viel Verkehr.

Um 18 Uhr waren wir dann endlich da. Nachdem wir unserer Sachen nach Hause gebracht haben schnappten wir uns auch noch schnell das Auto und fuhren zu unserem Lieblingsstrand hier in der Nähe: “Estaño”. Zum Schwimmen war uns allerdings bei den 17º Grad die das Kantabrische Meer heuer hat nicht gerade zu mute.

Zum Schluss fuhren wir noch zu einem “Merendero” um gleich mal Sidra zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Die ersten “Must Dos” haben wir somit schon mal abgehackt in Asturias.

4. September: Aguapark (Wasserpark)

Am Samstag verbrachten wir den Nachmittag mit anstehen im Wasserpark Aquopolis. Ansich ist der Park ganz nett, und sehr zu empfehlen ist der hintere Teil der Kindern angst macht, und Menschen über 90 Klio nicht mit fahren dürfen. Dort waren die Schlangen nämlich um einiges kürzer.

Leider blieb das Handy und die Kamera im Auto, es gibt also weder wirklich Videos noch Fotos von diesem Tag.

3. September: Katze am Dach

Klingt nach einem komischen Titel? Aber das beschreibt den zweiten Tag hier wirklich am besten. Uns ist nämlich die Katze aus dem Fenster gesprungen und aufs Dach. Dort fand sie es unglaublich toll alles zu erkunden bis sie am anderen Ende des Daches angst bekam und sich keinen Meter mehr bewegte. Wir brauchten bis zum Nachmittag um sie von dort runter zu bekommen.

Danach blieb eigentlich nur mehr Zeit für Tapas und ein kleines Dorf anzusehen, was aber auch sehr schön war.

2. September: Homeoffice und Toledo

Der erste Tag hier in Madrid war eigentlich kein wirklicher Urlaubstag. Ich musste nämlich noch weiterhin arbeiten. Da ist es ziemlich von Vorteil das die Uhr in Spanien anders tickt. Um 15 Uhr Mittagessen, dann bis 17 Uhr verdauen und einfach nichts machen. Und dann um 17 Uhr sich noch auf den Weg machen um eine der historischsten Städte Spaniens zu sehen.

Toledo

Schon lange wollte ich diese historische Stadt sehen. Endlich hab ich mir diesen Wunsch erfüllt und ich kann nur sagen Toledo ist die Reise wert. Einer der schönsten Städte in denen ich in meinem Leben war.

Kleine Gassen, unglaubliche Kirchen und so viel Historie das man aus dem staunen nicht mehr rauskommt. Aber ich lasse einfach mal Bilder sprechen.

1. September: Ankunft in Madrid

Wir sind nach einer fast 9-stündigen Reise endlich in Madrid angekommen gestern. Die Anreise klappte eigentlich ohne große Probleme. Es waren mehr Kleinigkeiten die das ganze Etwas stressiger machte als gedacht.

Auf dem Weg zum Flughafen

Start war um 6:15 Uhr zu Hause bei meinen Eltern. Von dort ging es nach Kufstein zum Zug, welcher uns nach München Ost brachte. Netterweise war die Deutsche Bahn wieder mal unpünktlich und änderte einfach so Bahnsteige. Kurz vor München Ost blieben wir einfach mal 10 Minuten stehen da die Strecke nicht frei war. Sehr schön bei einer Umstiegszeit von 15 Minuten. Laut App wäre das auch noch kein Problem gewesen, da unser Zug auf Bahnsteig 6 ankommen hätte sollen, und auf Bahnsteig 5 die S-Bahn zum Flughafen weiter ging. Hätte sollen…. Im Endeffekt kamen wir am Bahnsteig 12 an, von wo aus man nicht rechtzeitig in 5 Minuten zu Bahnsteig 5 wechselt.

Das war etwas ärgerlich, da wir nicht allzu viel Zeit am Flughafen eingeplant hatte. Der nächste Zug ging 20 Minuten später. Wir kamen um 09:15 am Flughafen München an. Gut, das dieser super organisiert ist und ich schon so oft dort war das ich die Wege auswendig kenne. Um 09:33 waren wir durch den Check-in und saßen am Gate. Aller Sorge also umsonst, da das Boarding erst um 9:55 starten sollte.

Ankunft in Madrid

So schön Madrid ist, so schrecklich ist die U-bahn Station am Flughafen. Nachdem wir den Flughafen endlich verlassen haben, nach der QR-Code Kontrolle vom Spain Travel Health Formular mussten wir ein U-bahn Ticket kaufen. Eine Metrokart hatten wir bereits, und diese kann man auch für mehrere Personen nehmen.

Allerdings ist das System dort am Flughafen alles andere als Selbsterklärend. Und das für 2 die fließend Spanisch sprechen. Ich möchte nicht wissen wie es Touristen dabei geht. Es kam sogar ein Mitarbeiter, um uns zu helfen. Man muss nämlich ein spezielles Ticket für den Flughafen lösen, und danach die Endhaltestelle, an der man die U-bahn verlässt, angeben. Also am besten die ganze Strecke bereits bereithalten.

Als wir dann endlich zu Hause bei unseren Freunden waren, die einfach am anderen Ende, außerhalb von Madrid wohnen, fing es an zu regnen. Wie viel Pech muss man eigentlich haben, das es Anfang September in Madrid regnet und nur 20 Grad hat?

X-Madrid Einkaufszentrum

Am Abend waren wir im Einkaufszentrum X-Madrid. Noch nie hab ich so ein tolles Einkaufszentrum gesehen. Neben Shops gibt es nämlich alle möglichen Aktivitäten. Von Surfen, Klettern, Virtual Reality bis hin zu Tauchen und Skateboarden kann man hier alles machen. Auch wenn es etwas außerhalb von Madrid ist, einen Ausflug ist es auf jeden Fall wert.

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