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Geheimtipps für deinen nächsten Amsterdam Trip – meine persönlichen Highlights

Nachdem wir einen Städtetrip nach Amsterdam für 3 Tage gemacht haben, stelle ich dir hier meine Highlights dieses Wochenendtrips vor.

Gleich vorweg, du findest hier nicht die 0815 Tipps und Sehenswürdigkeiten in Amsterdam, die du auf jeder anderen Seite auch findest. Sondern ich zeige dir meine persönlichen Highlights in Amsterdam.

Ganz am Schluss hab ich dir noch Links eingefügt zu anderen Blogs mit den typischen Sehenswürdigkeiten und Museen, damit du deine Recherche noch vertiefen kannst.

Wenn wir schon dabei sind, solltest du natürlich auch mein Video anschauen, damit du dir das alles besser vorstellen kannst. 

#1: Essen gehen in den Foodhallen

Ich hasse es stundenlang am besten noch mit Hunger ein Restaurant zu suchen, um etwas zu essen. Zusätzlich ist Amsterdam noch eine ziemlich teure Stadt, wenn es um Restaurants geht, und die meisten Bilder auf Google Maps lassen dich ahnen, dass du trotz 50 € ausgegeben hungrig heimgehst. Die Auswahl an Restaurants ist aber groß, was es nicht immer leichter macht.

Am zweiten Tag sind wir dann in die Foodhallen, und all meine Sorgen waren gelöst.

Das Konzept der Foodhallen ist genial. Du findest in der Mitte der Halle überall verteilt Tische. Am Rand, also um diese Tische herum, hast du alles kleine Essensstände mit ganz unterschiedlicher Auswahl. Du setzt dich an einen Tisch und mit einem QR-Code kannst du von überall an den Tisch bestellen.

Das Essen dort ist hervorragend und die Stimmung genial. Es waren auch sehr viele Einheimische dort und vor allem junge Leute.

Das darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen!

#2 Herumspazieren und Amsterdam erkunden

Amsterdam ist eine so schöne Stadt, mit den ganzen alten, niedrigen Gebäuden. Wenn nicht gerade ein kalter Wind geht, ist es traumhaft, einfach nur herumzuspazieren und sich in den Gassen zu verirren. Mit seinen Grachten (Wasserstraßen) ist Amsterdam eine wirklich einzigartige Stadt. Und das ein oder andere Foto wert. Solltest du im Besitz einer guten Kamera sein, nimm sie auf jeden Fall mit.

Spaziere einfach herum und schau dir die vielen Gebäude und Brücken an. Es gibt ganz viele kleine Läden, die ganz besonders sind. Viele Kunsthallen, kleine Cafés oder Bars. 

Was ich besonders spannend fand, wie schief manche Gebäude sind. Wie ist es wohl dort zu wohnen?

#3 Frühstücken im The Breakfast Club

Fast wären wir nicht hin, nachdem mein Freund nicht ganz so überzeugt war (oder mir einfach nicht zugehört hat). Doch am 2ten Tag hab ich beschlossen, dass wir hinmüssen, den die Fotos aus Google Maps über die Pancakes gingen mir nicht mehr aus dem Kopf.

Ich hätte wirklich etwas verpasst, wenn wir nicht dort gewesen werden. Die Präsentation des Essens ist genial, aber noch besser ist das Essen selbst.

Wenn du also den perfekten Ort zum Frühstücken sucht, musst du dort hin.

The Breakfast Club

Das ist einer der möglichen Pancakes – muss man einfach probiert haben.

Der Breakfast Club hat verschiedene Standorte in Amsterdam, du kannst dir also jenen aussuchen, der am nächsten zu deinem Hotel ist. Oder jener, der auf deiner Route für den Tag durch Amsterdam liegt.

#4 Ein Fahrrad ausleihen

Ein Fahrrad ist in Holland ein Muss, vor allem wenn du nicht gerade im kalten Februar dort bist. Allerdings haben sie ganz eigene Fahrräder.

Die Holländer schwören darauf, dass ihre Fahrräder die besten sind. Ihre Argumente sind: Bequeme, da man aufrecht sitzt, perfekt geeignet für die Stadt, da man seine Kleidung nicht zerknittert, …. <Video von alvaro?>

Meine persönliche Meinung zu den Fahrrädern: Keine Gangschaltung in Innsbruck würdest du genau am Inn entlang fahren können. Man kann sich nicht wirklich schnell fortbewegen, ist mehr zum Gemütlichen dahin gurken durch die Stadt. Und bequeme sind die Sitze auch nicht unbedingt. Aber es gibt leider nichts anderes.

Trotzdem kommst du mit dem Rad einfach weiter als zu Fuß, bist schnell von einem Ende zum anderen unterwegs und solltest dir daher unbedingt eines ausleihen.

Wir selbst hatten die Räder von Black Bikes, allerdings fühlten wir uns etwas verarscht, dass die Versicherung Pflicht war, obwohl sie einem das nicht so zu verstehen geben, auf ihren Flyern. Das personal war nett und Ausleihen und Rückgabe einfach. Allerdings hätten wir die Räder lieber im Hotel ausgeliehen (Preis war eigentlich derselbe).

Auch muss man die Bedingungen für die Versicherung bzw. was passiert, wenn einem das Rad geklaut wird (nämlich, dass man min. 170 € zahlt, wenn nicht sogar 570 €) ganz versteckt in den AGBs nachlesen.

#5 Mit dem Fahrrad raus aus Amsterdam fahren

bis nach Marken, ein wunderschönes idyllisches Dörfchen. Die Gegend ist wunderschön, der Radweg führt zwischen kleinen Flüssen entlang oder direkt am Meer.

Mit den Stadträdern hat man zwar das Gefühl, fast nicht voranzukommen, lieber wäre mir ein Rennrad oder Mountainbike gewesen, oder auch ein klappriges Stadtrad, das Gangschaltung besitzt. Aber es zahlt sich auf jeden Fall aus. Hier sieht man Holland und ein ganz anderes Amsterdam.

Der Ausschnitt aus meinem Video

#6 Craft-Beer trinken

Alle Bierfans aufgepasst – vergesst die Heineken-Experimente, geht ein Craft-Beer trinken! Es gibt sogar Führungen, leider hab ich mich verlesen und die Führung war später als gedacht. Daher haben wir an keiner Führung teilgenommen.

Trotzdem hat es sich rentiert, dort hingehen. Wir waren bei der Brouwerij ‚t IJ Brauerei. Sie befindet sich etwas außerhalb von der Innenstadt direkt neben einem großen Windrad, das allein schon ein Foto wert ist.

#7 Eine Gauda Experience machen – oder einfach nur Käse probieren

Nachdem Holland für seinen Gauda und Edamer bekannt ist, sind wir irgendwann dann auch einfach mal in eines dieser Geschäfte hineinspaziert. Ein Mitarbeiter hat uns die Geschichte erzählt, verschiedenste Gaudas probieren lassen und meine 100 Fragen zu wie man Käse herstellt, beantwortet.

Wusstest du zum Beispiel, dass, was bei uns als Edamer verkauft wird, vermutlich keiner ist? Den Edam ist ein kleines Dorf (du solltest mit dem Rad hinfahren, wir hatten leider keine Zeit mehr) und so viel Produktion, wie verkauft wird in aller Welt gibt es gar nicht. Allerdings stört, dass die Holländer nicht besonders – ist schließlich gratis Marketing für ihren Käse.

Es hätte auch eine Verkostung gegeben, bei der sie den Prozess noch genauer erklärt hätten, aber wir sind irgendwie nicht mehr an dem Geschäft vorbeispaziert und haben das Ganze verpasst. Hätte mich aber eigentlich schon interessiert.

#8 Vondelpark mit dem Rad durchfahren

Bis zum Schluss wollte ich durch den Park gehen, der nämlich fast neben unserem Hotel war. Und wir haben es nicht einmal geschafft. Bis zum letzten Morgen.

Bevor wir um 9 Uhr das Fahrrad zurückgegeben haben, drehten wir eine Runde durch den Park. Er ist ziemlich groß, aber in 15 Minuten ist man auch die ganze Runde gefahren. Wir konnten einen schön letzten Sonnenaufgang genießen, während wir die Runde drehten.

Sicherlich ist er aber noch schöner im Frühling, wenn alles beginnt zu blühen, oder im Sommer, wenn man sich dort an den See auf eine Decke liegt und die Ruhe genießt.

Zum Schluss noch ein paar weitere Links für Ideen, was du bei deinem Städtetrip in Amsterdam machen kannst. 

Ein Video, das mir bei meiner Recherche sehr geholfen hat, ist das von Your Little Black Book. Sie erklärt wunderbar das, was ich gesucht habe: Amsterdam aus Sicht eines Locals. Also alle Geheimtipps, die du vielleicht nicht im Standard Reiseführer findest, dir aber jeder Einheimische geben könnte.  Leider ist das meiste auf ihrem Blog auf Holländisch.

Weitere hilfreiche Links, die ich gefunden habe:

Auf dem Blog von „Viel Unterwegs“ findest du verschiedene Posts zu Amsterdam: Eine Übersicht aller Posts, Tipps & Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps.

Natürlich haben auch eine meine Lieblingsblogger einen Post zu den Sehenswürdigkeiten in Amsterdam.

Und dann gibt es noch die offizielle Touristenseite von Amsterdam, die man sich anschauen sollte.


Hier findest du alles über unseren Amsterdam Trip im Februar: Von der Vorbereitung zur Packliste bis zu meinem Reisetagebuch, das ich währenddessen geschrieben habe.


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