Meine Gedanken zur Impfpflicht in Österreich

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Gleich vorweg ich bin geimpft. Und noch dazu hab ich mich im Sommer gerne impfen lassen. Ich wollte mich impfen lassen aus mehreren Gründen. 

  1. Für meine eigene Sicherheit. Corona ist ein Virus der schlimme folgen haben kann, er verbreitet sich schnell und geht auf die Lunge, ich als Asthmatikerin treffe da lieber Vorkehrungen.
  2. Für meine Freiheit. Dies wirkt aus der jetzigen Perspektive etwas “kindisch” den die wirkliche Freiheit gibt es ja nicht wirklich mehr auch nicht als geimpfter. Aber ich wollte mich frei bewegen dürfen in Europa, in das Fitnessstudio gehen können und mit der Impfung eine gewisse Freiheit gegenüber der ständig ändernden Corona Bestimmungen haben.

Und ich hätte mir die dritte Impfung auch geholt, ohne lange darüber nachzudenken. Für mich, meine Gesundheit, und meine Freiheit. Doch dann kam ein kleiner Staat namens Österreich und zwang mich zur dritten Impfung. Jetzt werde ich zur Drittimpfung gehen, mit einem Gefühl von Zwang, von, es ist nicht mehr meine Entscheidung, und ich muss. Alles keine schönen Gefühle.

Für mich ist die Impfpflicht ein Eingriff in mein persönliches Recht Entscheidungen zu treffen. Vater Staat hat beschlossen, ich bin nicht entscheidungsfähig und muss mir diese Pflicht auferlegen. Ich fühl mich wieder wie ein kleines Kind, machtlos. 

Das schlimmste ist für mich die Erkenntnis das der Staat die Möglichkeit hat in meinen Körper eingreifen ohne das ich viel dagegen tun kann. Heute ist es die Coronaimpfung, doch was kommt morgen?

Natürlich kann man damit argumentieren, dass man einfach die Strafe zahlen könnte. Aber 3600 € alle 3 Monate…. Soviel zahlt man uns nicht in Österreich als Normalverdiener, nicht wenn man die Lebenshaltungskosten, die unglaublich hoch sind hier mit berechnet. 

Dabei gehts mir nicht darum Impfgegner zu verteidigen. Ich bin allgemein für Impfungen, den sie haben uns von einigen schlimmen Krankheiten befreit (speziell die Kinderimpfungen). Aber ich werde nicht gerne zu etwas gezwungen und ich glaube, so geht es vielen in Österreich.

Doch wenn man gegen die Impfpflicht ist, vielleicht sogar demonstrieren geht, wird man sofort von der Gesellschaft abgestempelt als Impfgegner, Coronaverleugner, Verschwörungstheorienverfolger, rechtsextremer Nazi, usw. Und das wird auch laut in all unseren Medien verkündet.

Können wir uns bitte alle auf die Natur der Sache konzentrieren? Wo ist die Meinungsfreiheit geblieben? Wo ist die Option einzelne Dinge nicht gutzuheißen und andere aber schon geblieben? Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der wir zu etwas gezwungen werden und wer dagegen ist, sollte bitte sterben?

Heute ist es die Impfpflicht, doch wozu werden wir morgen gezwungen? Vielleicht zu etwas, das auch “Impffans” nicht mehr gefällt.

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